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DIR Ausrüstung: Sonstige Ausrüstungsteile

Hier finden die kleinen Teile der Ausrüstung Beachtung, für die sich keine eigene Seite lohnt, die aber trotzdem wichtig sind und erwähnt werden sollten.

Messer

das Messer wird links am Bauchgurt in einer Scheide aus Gurtband mitgeführt
das Messer wird links am Bauchgurt in einer Scheide aus Gurtband mitgeführt

Messer dienen nicht zum Erlegen von Fischen oder zur Verteidigung gegen Haie. Sie dienen nur zur Befreiung von Ausrüstungsteilen, Leinen, Angelschnüren, Fischernetzen und zum Öffnen der Bierflasche nach dem Tauchgang. Und für all das reicht ein kleines Messer aus. Wichtig ist, dass es immer gut erreicht werden kann, auch dann, wenn man sich bereits im Fischernetz verheddert hat.

DIR-Taucher tragen das Messer nicht am Bein, sondern auf dem linken Bauchgurt des Harness. Das Messer steckt in einer unzerbrechlichen Scheide aus Gurtband, die auf dem Harness aufgefädelt wird. So ist es immer gut erreichbar.

Eine gezahnte Klinge ist beim Zersägen von dickeren Leinen nützlich, ein Leinenschneider zertrennt dünnere Leinen. Natürlich muss das Messer gelegentlich nachgeschärft werden.

Schnorchel

Schnorchel sind bei DIR-Tauchern sehr beliebt, allerdings nur beim Schnorcheln, nicht beim Tauchen mit Gerät. Hier ist er überflüssig und stört. Wozu sollte man ihn beim Tauchen brauchen? Zum Hinausschwimmen zu einem Tauchplatz? Zum Zurückschwimmen nach dem Tauchgang? Bei richtiger Tauchgangsplanung sollte für diese Zwecke immer genug Gas in der Flasche sein. Oder man schwimmt ganz entspannt auf dem Rücken. Dann kann man den Schnorchel dahin tun, wo er hingehört: zum Shorty und den Schwimmbadflossen.

Boje

eine geschlossene Boje mit Inflator und Überdruckventil
eine geschlossene Boje mit Inflator und Überdruckventil

Bojen werden als Markierungsmittel an der Wasseroberfläche oder als Hilfsmittel bei Freiwasseraufstiegen benutzt. Man kann sie auch benutzen, um Nachrichten (Seiten aus den Wetnotes) an die Wasseroberfläche zu bringen. Es gibt geschlossene und offene Bojen. Sie sind in Form von Hebesäcken (großvolumig, meist tropfenförmig) oder in langer, dünner Form, Elefantenkondom genannt, erhältlich.

Offene Bojen werden unter Wasser mit dem Atemregler oder der Ausatemluft gefüllt und dann zur Oberfläche steigen gelassen. Lässt der Zug auf die Bojenleine nach, dann können sie umfallen. Es entweicht dann ein Teil der Luft, die Boje verliert Auftrieb und ragt nicht mehr so weit aus dem Wasser.

Geschlossene Bojen werden wie offene Bojen oder über den Inflatorschlauch des Trockis befüllt. Zum Entlüften und gegen zu hohen Druck haben sie ein Überdruckventil. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie auch ausserhalb des Wassers prall gefüllt bleiben (man kann dann z. B. an der Wasseroberfläche damit winken) und dass sie keine Luft verlieren, wenn sie umfallen.

Wird die Boje bei längeren Dekompressionstauchgängen gebraucht, so wird sie vor dem ersten Dekostopp an einer Leine nach oben "geschossen". Die bei vielen Bojen mitgelieferten, viel zu kurzen Schnüre sollte man entsorgen, und sich ein Spool mit mindestens 30 m Leine besorgen (siehe unten). Mit ein bisschen Übung ist das Bojeschießen dann ohne verheddern in der Leine und ohne Trim und Tarierung zu verlieren möglich.

Die Boje wird entweder in einer Beintasche verstaut oder im Storage-Pack an der Backplate. Steckt man sie in die Beintasche, so kann die Spool an ihr befestigt bleiben. Wenn sie im Storage-Pack verstaut wird, muss die Spool in der Tasche bleiben und vor dem Setzen der Boje erst angebracht werden.

Seilrollen: Spool und Reel

25 m Spool (links) und 120 m Reel (rechts)
25 m Spool (links) und 120 m Reel (rechts)

Seilrollen mit Kurbel werden Reel genannt, Seilrollen ohne Kurbel nennt man Spool. Beide gibt es in verschiedenen Größen für unterschiedliche Seillängen.

Spools dienen zum Aufbewahren kürzerer Leinen. In das Ende der Leine ist eine Schlaufe geknotet, in der ein Doppelender hängt. Der Doppelender verhindert das Abrollen der Leine vom Spool und wird in ein Loch im Rollenkörper eingeklinkt. Spools benutzt man zum Setzen von Bojen oder bei Wrack- und Höhlentauchgängen zum Überbrücken kurzer Streckenabschnitte ohne permanente Leine. Bei Nichtbenutzung werden sie in einer Beintasche verstaut und dort mit dem Doppelender an dem Gummi befestigt.

Auf Reels befinden sich normalerweise längere Leinen, große Reels können mehrere hundert Meter Leine haben. Sie werden zum Verlegen von Leine auf längeren Strecken verwendet. Mit der Kurbel kann die Leine leicht wieder aufgerollt werden.

DIR-konforme Reels haben keine Seilbremse. Beim Abrollen der Leine wird die Seilrolle mit einem Finger gebremst. Mit einer Feststellschraube kann die Rolle fixiert werden. Der Handgriff ist so angebracht, dass das Reel beim Verlegen der Leine zusammen mit der Lampe in der linken Hand gehalten werden kann. Er liegt quer zur Achse der Rolle und nicht parallel zu ihr, wie bei den meisten herkömmlichen Reels. Reels werden zum Transport am hinteren D-Ring des Schrittgurtes befestigt.

Unterwasser-Notitzbuch: Wetnotes

Unterwasser-Notitzbuch mit Bleistiften
Unterwasser-Notitzbuch mit Bleistiften

DIR-Taucher verwenden zur Kommunikation neben Hand- und Lichtzeichen auch Unterwasser-Notitzbücher, sogenannte Wetnotes. Schreibtafeln für die Tasche oder zum Befestigen am Arm haben zu wenig Platz zum Beschreiben. Arm-Schreibtafeln können sich außerdem in der Leine verfangen.

Wetnotes haben ca. 50 beschreibbare, papierähnliche Kunststoffseiten in einer Art Ringbuch. Wenn alle Seiten beschrieben sind, kann es gegen ein Neues ausgetauscht oder die Seiten mit Seife gereinigt werden. Das Ringbuch steckt in einer Cordura-Hülle und diese wiederum ist mit einem Boltsnap in der Beintasche befestigt. In der Hülle stecken Bleistifte (HB, möglichst aus Kunststoff, nicht aus Holz), mit denen geschrieben wird. Neben der Kommunikation unter Wasser stehen in diesem Notitzbuch auch andere wichtige Dinge, z. B. Dekotabellen, Luftverbrauchstabellen, Kurse usw. oder man nutzt es, um bei der Deko Käsekästchen zu spielen.

Karabiner

zwei Boltsnaps (links) und ein Doppelender (rechts)
zwei Boltsnaps (links) und ein Doppelender (rechts)

Karabiner werden zum Befestigen von Ausrüstungsteilen benutzt. Es gibt sie in allen erdenklichen Varianten. Beim Tauchen haben sich einzig die Wirbelkarabiner, genannt Boltsnaps, und die Doppelender, als zuverlässig erwiesen. Alle anderen Karabiner neigen dazu, sich unbemerkt ein- oder auszuklinken, sind einhändig nicht gut zu bedienen oder aus anderen Gründen nicht gut zur Benutzung beim Tauchen geeignet.

Boltsnaps und Doppelender gibt es in unterschiedlichen Größen. Taucht man mit dicken Handschuhen, so sind größere Modelle einfacher zu handhaben. Beim Kauf sollte man auf Leichtgängigkeit und gute Qualität achten. Billige Karabiner (z. B. die aus Messing) oxidieren oder werden mit der Zeit immer schwergängiger.

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